April 2013

13.04.2013 17:37 aus unserer Berlin Redaktion

Ein Gefecht der Lachsalven

Wer seine Lachmuskeln lange nicht mehr über Gebühr beansprucht hat, der sollte sich dieses Event im Admiralspalast Berlin nicht entgehen lassen: Der bekannte Kabarettist und Komödiant Karsten Kaie gastiert mit seinem neuen Programm in Berlin. Mit „Ne Million ist so schnell weg“ werden sowohl politische als auch gesellschaftliche Themen humoristisch aufgearbeitet und in verschiedenen Parodien aufs Beste veralbert. Wunderbare Unterhaltung, die Tränen des Lachens rollen lässt, ist garantiert.  mehr …

12.04.2013 17:43 aus unserer Berlin Redaktion

Hier wird Jazz gelebt

Jazz, das ist eine Kunstform und eine Lebenseinstellung wie sie nur selten hervorgebracht wird. Kaum eine andere Musikrichtung hat solchen Einfluss auf die allgemeine Entwicklung der Klangwelten unseres Planeten genommen. Verschiedenste Künstler und Interpreten setzen diese Kunstform um und zollen ihr Tribut, unter ihnen befindet sich auch ein ganz besonderes Highlight: Die Moonlighters Big Band aus Nottingham in England, welche im April der Kunstfabrik Schlot in Berlin einen Besuch abstattet. mehr …

11.04.2013 17:41 aus unserer Berlin Redaktion

Ein musikalisches Denkmal gegen das Vergessen

Das Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“ beschäftigt sich mit den Folgen der Herrschaft des Nationalsozialismus für Kunst und Kultur in der Hauptstadt. In diesem Rahmen werden Werke unterschiedlicher Künstler aus verschiedenen Professionen präsentiert. Dagmar Manzel setzt sich in diesem Gedenkkonzert mit dem jüdischen Musiker Werner Richard Heymann auseinander, dessen Stücke noch heute die Menschen bewegen und der Deutschland 1933 verlassen musste. mehr …

10.04.2013 18:39 aus unserer Berlin Redaktion

Ein Chaos von Familie

Wenn alles, woran man sich erinnert, wenn man das Wort „Familie“ hört, Streit, Auseinandersetzungen und Anfeindungen sind und wenn Gewalt in der Kindheit an der Tagesordnung stand, kann man ein normales Leben führen? Ob und wie das möglich ist, dies arbeitet Birnur Pilvaci in ihrem Film „Alleine tanzen“ auf, indem sie verschiedene Gespräche und Erlebnisse wiedergibt, die Zeugnisse der seelischen und häuslichen Gewalt in der Familie sind.  mehr …

09.04.2013 18:33 aus unserer Berlin Redaktion

Ein Tribut an den Menschen

Ein Mensch ohne Namen und ohne Vergangenheit steht am Anfang von „Mit 200 Sachen ins Meer“, an dessen Ende Antworten für die Zukunft gefunden sind. Im Zentrum steht ein Thema, dem viele Menschen lieber ausweichen, dass aber dennoch allgegenwärtig ist. Die alltäglichen Erlebnisse der Patienten in einer Psychiatrie werden dem Zuschauer auf gleichzeitig humoristische und absolut gefühlvolle Weise nahegelegt und verleihen denen ein Gesicht, die die Gesellschaft so gerne vergisst. mehr …

08.04.2013 17:39 aus unserer Berlin Redaktion

Ehrlich, mitreißend und spannend

Wer den DDR-Liederabend „Fritz der Traktorist“ noch vor Augen und in seinem Herzen trägt, der wird sich freuen: Cornelia Schirmer stellt eine neues und bezauberndes Projekt mit der Boy-Gobert-Preisträgerin von 1994, Anne Weber vor. Hier wird niemandem die Schuld zugeschoben, nein, beide Darstellerinnen übernehmen mit dem Titel: „Schuld daran sind wir, Jungs!“ jegliche Verantwortung auf sich, vor allem die Verantwortung für Unterhaltung der Extraklasse.  mehr …

07.04.2013 17:33 aus unserer Berlin Redaktion

Ein Märchen aus Musik

Wer kennt Sie nicht, die Geschichte der beiden Geschwister, die sich im Wald verirren und in den Kampf mit einer bösen Hexe geraten? Doch keineswegs ist das Märchen „Hänsel und Gretel“ nur für Kinder gedacht oder gar eine verstaubte, alte Geschichte ohne Gegenwartsbezug. Reinhard von der Thannen versteht sich darauf, die stets aktuellen Hintergründe eines zeitlosen Märchens zu beleuchten und Groß und Klein mit starken Bildern sowie großartiger Musik zu fesseln.  mehr …

06.04.2013 17:51 aus unserer Berlin Redaktion

Das wohl aktuellste Stück unserer Zeit

Es ist wohl der größte politische Skandal der letzten 10 Jahre: Warum konnten rechtsextremistische Täter jahrelang unentdeckt und ungestraft Unschuldige ermorden? Inwiefern der Verfassungsschutz in diesem Komplott eine Rolle spielt ist noch immer ungeklärt, doch eines ist klar, es ist und bleibt eine Farce, die ihresgleichen sucht. Deswegen ist „Fahrräder könnten eine Rolle spielen“ zwar lächerlich, aber nicht lächerlicher als die Realität. mehr …

05.04.2013 20:33 aus unserer Berlin Redaktion

Die Welt aus den Angeln heben

Was gibt es faszinierenderes als die Welt, in der wir leben? In ihrem Stück „Es gibt kein Ende“ nimmt Anna Jablonskaja den Zuschauer mit in eine Reise durch die Zusammenhänge und Tiefen unseres Lebensraumes. Das Ziel dieses Ausflugs: Die Zusammenhänge, wie wir kennen und als gesichert betrachten, in Frage zu stellen und nach und nach aus den Fugen zu brechen.  mehr …

04.04.2013 09:29 aus unserer Berlin Redaktion

Ein Graf der Live-Filmmusik

Wer hat noch nicht von den beliebten Stummfilmfestivals gehört? Niemand? Kein Wunder, denn dieses Format wird gerade erst erfunden. Die Idee, zu den bekanntesten Klassikern der Stummfilme Live-Musik zu spielen, um ihnen einen neuen und eindrucksvollen Glanz zu verleihen, besteht schon länger. Nun treibt der „momentan angesagteste Stummfilmpianist Deutschlands“ (Komische Oper) es auf die Spitze: Am 13.04.2013 wird Stephan von Bothmer gleich drei solcher Konzerte hintereinander  im Admiralspalast aufführen und für jeden Geschmack ist bei diesem Stummfilmfestival etwas dabei. mehr …

03.04.2013 09:25 aus unserer Berlin Redaktion

Herausstechen aus der Masse

Politische Unruhe und eine akzeptanzlose Gesellschaft: Das ist der Hintergrund dieser Oper. Davor spielt sich die Handlung einer leidenschaftlichen und tiefen Liebe ab, die keine Chance zur Erfüllung hat, will sie sich nicht allen Normen widersetzen. Dennoch kämpfen die Liebenden mit aller Kraft gegen die wideren Umstände, nur um am Ende in einem Strudel aus Wahnsinn und Hass unterzugehen. Tschaikowskis drittes Meisterwerk wird damit zum ersten Mal als Neuproduktion in Berlin aufgeführt. mehr …

02.04.2013 09:17 aus unserer Berlin Redaktion

Alle Klischees werden bloßgestellt

Die Hitze Spaniens, welcher Ort wäre besser geeignet für eine wilde Auseinandersetzung der Liebe, Leidenschaft, Eifersucht und Freiheit? Doch alle Klischees der Erfolgsoper „Carmen“ veralbert und überzieht der Regisseur durch die Übertragung in die Gegenwart. Das zeitgenössische Spanien mit all seinen Problemen, seinen Krisen und der Modernität wird zum Schauplatz einer gleichzeitig tragischen und doch urkomischen Geschichte, die jeden Zuschauer zu begeistern weiß. mehr …

01.04.2013 19:27 aus unserer Berlin Redaktion

Die Gelbe Tapete - Ein Tanz zwischen Traum und Albtraum

Kritisch, Gefühlvoll und absolut ergreifend: Die gelbe Tapete weiß mit ihrem Inhalt und der Stärke ihrer Bilder absolut zu begeistern. mehr …