Mit seinem aktuellen Programm „Ne Million ist so schnell weg“ sorgt der Kabarettist Karsten Kaie in Berlin für Begeisterungsstürme beim Publikum.

Ein Gefecht der Lachsalven

13.04.2013 17:37 aus unserer Berlin Redaktion

 

Ein neues Stück Kabarett

 

Nicht mehr viel trennt ihn von der 1700ten Vorstellung: Der Darsteller des bekannten Formats „Caveman“ weiß auch alleine auf der Bühne durchaus zu überzeugen und sein Publikum zum Lachen zu bringen. „Lügen aber ehrlich“, dieser frische Titel zierte sein bisheriges Soloprogramm, das in ganz Deutschland für Begeisterung und Anerkennung sorgte. Sogar international durfte man das Stück bewundern, zum Beispiel in Slowenien und Indien. Langsam ist es also Zeit, das dieser erfahrene Bühnenmensch Nachschub für unsere Lachmuskeln liefert. Und das tut er auf beeindruckende Art und Weise: Mit „Ne Million ist so schnell weg“ inszeniert er ein Panorama der Komik, welches auch vor den Zuschauern in Berlin nicht Halt macht.

 

Eine Reise um die Welt der Comedy

 

In diesem neuen Programm verarbeitet der Schauspieler eigene Erfahrungen und Eindrücke, die er bei einem ganz besonderen Ereignis (Sportlicher Ehrgeiz und Volksfeststimmung, 22.09.2010) gesammelt hat: Als Kabarettist durfte er an einer Kreuzfahrt auf der MS Europa teilnehmen und einmal um die halbe Welt reisen. Das Publikum darf sich also auf eine Weltreise in 2 Stunden freuen, mit allem, was dazu gehört. Der vermeintliche Zauber eines Captain's Dinner wird genauso komödiantisch dargeboten, wie alltägliche Poolgespräche. Der Zuschauer erlebt „normale“ Reisemomente wie Tänze in der Sansi-Bar oder ein beeindruckendes Feuerwerk genauso wie abstrakte und skurrile Themen, zum Beispiel eine hocherotische Vorlesung mit Hellmuth Karasek von 1792. Ironisch, bitterböse und gnadenlos, so lässt sich dieses Programm am besten beschreiben. Karsten Kaie nimmt sich lustvoll Deutschland und der Welt an und rechnet mit den unterschiedlichsten Problemen und Facetten ab. Das alles ergibt ein urkomisches und sympathisches Sammelsurium aus Reiseerlebnissen und sarkastischer Gesellschaftskritik, welches jeden Besucher zu fesseln weiß (Daimler Kunstausstellung, 03.2013).

 

Schauspieler der besonderen Art

 

Der Mann des Abends studierte an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaften und durfte in New York am Lee Strasberg Theatre Institute seine Schauspielausbildung absolvieren. Zur Abwechslung lernte er dann während eines anderen Auslandsjahres Jagen und Fischen auf der Insel Lanzarote. Schon in vielen unterschiedlichen Formaten durften wir dieses Multitalent kennen und lieben lernen (Stummfilmfestival, 03.2013). Ob er nun im Fernsehen in der „Harald Schmidt Show“ auftritt oder beim Bayrischen Rundfunk die Sendung „Asül für alle“ zum Besten gibt: Karsten Kaie weiß, was sein Publikum hören will und versteht sich darauf auf sympathische Weise die Welt zum Lachen zu bringen. Auch in verschiedenen Kinofilmen wie „Der Rote Baron“ konnte man ihn schon bewundern. Sein Soloprogramm „Lügen, aber ehrlich“ war ein weltweiter Erfolg und auch im Bereich des Theaters kann man dem Schauspieler nichts vormachen, denn er führte unter anderem bei der deutschen Erstaufführung „Triple Espresso“ Regie. Außerdem inszenierte er bereits Stücke in Metropolen wie New York und Las Vegas.

 

Absolut fesselnde Parodien, zum Brüllen komische Pantomime und hochironisches Kabarett: Egal was Karsten Kaie tut, es dient nur dem einen Zweck, das Publikum auf's Beste zu unterhalten (Ein Karussel der Unterhaltung, 03.2013). Erleben Sie diese Bloßstellung der Welt am 30.04.2013 um 20.00h im Studio des Admiralspalast Berlin.

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