BVG Party im Botanischen Garten

15.08.2010 13:39 von Steffi Logemann (0 Kommentare)

 

Jedes Jahr laden die Berliner Verkehrsbetriebe zu Ihrem großen Sommerfest ein. In den letzten Jahren fand dieses zum Beispiel in der Zitadelle Spandau oder im Zoologischen Garten statt. Nächsten Sonntag, den 22. August 2010 lädt die BVG in den Botanischen Garten in Berlin Steglitz.

Da die Veranstaltung erst um 15 Uhr beginnt, haben Sie genug Zeit in Ihrer Ferienwohnung auszuschlafen. Ab dem 19. August kann man bereits die Tickets dafür an jedem BVG Kartenschalter oder Automaten für nur 1 EUR pro Person erstehen. Dafür wird einem aber auch jede Menge geboten. Zum einen natürlich der Eintritt in die Gartenanlage. Der Botanische Garten Berlin Steglitz umfaßt eine Fläche von über 43 ha und gehört somit zu den größten und bedeutendsten Botanischen Gärten der Welt. Etwa 22.000 verschiedene Pflanzenarten werden hier kultiviert und können von Ihnen entdeckt werden. Auch das Botanische Museum ist bis 19:00 Uhr kostenfrei geöffnet.

Bis 22:00 Uhr nachts wird auf mehreren Bühnen ein buntes Unterhaltungsprogramm geboten. So gibt es zum Beispiel beim Japanischen Pavillion 5 Aufführungen mit Japanischer Musik und Tanz oder man findet sich beim Dorotheen Pavillion zum Schifferklavierkonzert ein. Auch für kinder gibt es an verschiedenen Stationen eine Menge zu entdecken und ein Puppentheater beim Rosenpavillion. Für den kleinen Hunger zwischendurch wird ein kleines Restaurant in einem original U-Bahnwagen aufgebaut. Natürlich gibt es auch jede Menge Stände von der BVG und den BVG Club Partnern.

Weitere Informationen können Sie sich auf der Webseite der BVG oder des Botanischen Garten Berlins einholen. Ich hoffe dann mal auf schönes Wetter und strahlenden Sonnenschein, da ich mir dieses Event schon in meinem Terminkalender vorgemerkt habe, denn es ist sowohl für Berliner als auch Touristen eine schöne Festivität. Natürlich sorgt die BVG auch dafür, dass man in historischen Bussen jederzeit zum Garten und auch wieder zurück kommt auf den Linien M48, X83 und 101.

Berliner sind nicht unfreundlich!

10.08.2010 19:55 von Steffi Logemann (0 Kommentare)

 

Wir Berliner werden allgemein ja immer als unfreundlich beschrieben. Früher war ich mir dieser Tatsache ja gar nicht bewusst, bis mir das bei einem Urlaub in Süddeutschland erzählt wurde. Diese Woche wurde ich von ein paar Touristen wieder an dieses alte Vorurteil erinnert.

 

Anfang der Woche saß ich im Bus nach Rathaus Steglitz und war grade auf dem Weg zur Arbeit. Zur Kurzweil, da die Fahrt um die 25 Minuten dauert, las ich in einem Buch über das Alltagsleben in der DDR (auch wenn ich die Wende schon aktiv miterlebt habe, war ich damals doch mehr interessiert an meiner Musik-Kassettensammlung (!) als an zeitgeschichtlichen Ereignissen).

 

Wenige Stationen später stieg eine Familie hinzu, bei denen man sehr schnell merkte, dass Sie auf Berlinbesuch waren. Zum einen weil der Sohnemann gleich erstmal über den Doppeldeckerbus staunte und zum anderen, weil sie ganz begeistert über ihre Ferienwohnung redeten, in der sie wohl grade die erste Nacht verbracht hatten. Opa schien früher schon öfters in Berlin gewesen zu sein und erzählte ein wenig aus seinen Erinnerungen und dem Apartment in dem er damals wohnte.

 

Nein, ich habe nicht gelauscht, schließlich war ich eigentlich in mein Buch vertieft gewesen. Aber sie haben sich auch schon etwas lauter unterhalten. Auf etwa hälfte der Strecke hatte die automatische Ansage im Bus - mal wieder - den Fehler, dass sie bereits die Endstation ansagte. Die Touristenfamilie machte sich folglich auf, den Bus zu verlassen. Eigentlich mag ich es gar nicht erwähnen, dass ich sie natürlich sofort darauf hingewiesen habe, dass die Fahrt noch weiter geht, da es für mich selbstverständlich war. Aber daraus entwickelte sich eine wirklich schöne Unterhaltung, bei der ich auch gleich ein wenig den Fremdenführer spielte.

 

Dann endlich Rathaus Steglitz angekommen, wurde ich dann mit den Worten verabschiedet:" Sind ja doch nicht alle Berliner unfreundlich!" Sehen Sie? Da haben wir den Beweiß. *g* Aber mal ganz im ernst, ich bin mir nicht sicher, wo dieses Vorurteil herkommt, aber wir Berliner sind garantiert nicht unfreundlicher als jeder andere auch. Vielleicht sagen wir hier und da öfter was wir denken, aber das muss ja auch nicht unbedingt eine negative Sache sein, oder? Lachend

Die lange Nacht der Museen

08.08.2010 10:32 von Steffi Logemann (0 Kommentare)

lange Nacht der Museen in Berlin 2010

 

Auch wenn sich das Konzept der langen Nacht der Museen mittlerweile auch schon in anderen Städten Deutschlands und Europas durchgesetzt hat, liegt der Ursprung doch in Berlin. Sollten Sie also am 28. August 2010 während Ihres Berlin Urlaubes noch nichts geplant haben, lohnt es sich die 27. lange Nacht der Museen mitzumachen.

 

Für alle die dieses Konzept noch nicht kennen, erläutere ich den Gedanken dahinter natürlich auch gern.  Eine Reihe von Museen schließen sich zusammen, um gemeinsam den Gästen die seltene Gelegenheit zu bieten, auch weit über die regulären Schließzeiten hinaus die Exponate zu bestaunen. Von 18 Uhr abends bis 2 Uhr morgens kann man auf 7 Shuttlebus Routen  rund 90 Museen und Sammlungen besuchen. Sowohl der Eintritt in die Museen als auch die Busfahrten sind im Preis von 15,00 EUR (ermäßigt 10,00 EUR) mit inbegriffen.

 

Die verschiedenen Routen kann man sich auf der Webseite der langen Nacht der Museen ansehen. Wer sich lieber etwas bewegen möchte, kann sich auch für die Fußroute entscheiden. Wer es lieber etwas individueller mag, kann sich aber auch seine eigene Route erstellen, was sich sowieso empfiehlt. Zumal es auch verschiedene Stellen gibt, die gar nicht auf einer der sieben Routen liegen wie zum Beispiel die Synagoge Le Dor we Dor in Charlottenburg.

 

Diese und weitere Synagogen sind das erste Mal bei der langen Nacht der Museen zu besichtigen. Die Idee dazu kam von den Jüdischen Kulturtagen, die ihre "Lange Nacht der Synagogen" in diesem Jahr bereits zum 10. Mal veranstalten. Da lag der Gedanke nahe, dieses Jubiläum gemeinsam zu begehen.

 

Übrigens gilt das Ticket nicht nur für die Shuttlebusse an diesem Tag. Auch Ihr Weg von Ihrem Ferienappartement und der Heimweg sind zwischen 15:00 nachmittags und 5:00 Uhr morgens im Tarifbereich ABC mit inbegriffen. Nur für den nächsten Tag sollten Sie wirklich nicht zuviel einplanen und lieber länger im Appartement ausschlafen. Ein Urlaub soll ja schließlich auch nicht in Stress ausarten.

14. Internationales Berliner Bierfestival

05.08.2010 17:51 von Steffi Logemann (0 Kommentare)

Morgen ist es wieder so weit. Vom 06. bis 08. August 2010 findet das 14. Internationale Berliner Bierfestival statt. Laut Programm werden mehr als 300 Brauereien aus 86 Ländern mit rund 2.000 Bierspezialitäten auf der 2,2 Kilometer langen Biermeile erwartet. Eintritt muss man bei diesem Spektakel übrigens nicht zahlen.

 

Zu finden ist die Biermeile im Herzen von Berlin. In der Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor. Offizieller Landespartner ist dieses Jahr übrigens die Sozialistische Republik Vietnam, welches nicht nur mit seinen Bierspezialitäten zum Programm beitragen möchte. Doch auch viele andere Künstler tragen auf mehreren Bühnen zur Stimmung bei, sodass bestimmt keine Langeweile aufkommen wird.

 

Ganz besonders ist übrigens noch die Aktion ProBier Krug zu erwähnen. hierbei handelt es sich um einen, in limitierter Stückzahl hergestellten, Bierkrug mit dem Logo des Festivals drauf. Mit nur 0,2 Litern Inhalt ist er vielleicht etwas klein geraten, aber dafür gibt es hierbei einen ganz besonderen Clou. Einmal für 1,50 EUR erworben, kann man sich diesen Krug an jedem teilnehmenden Stand - zum pro bieren - auffüllen lassen. Somit hat man wenigstens eine kleine Chance sich angemessen durch die Auswahl zu kosten. Welche Stände an dieser Aktion teilnehmen erkennt man an dem ProBierKrug Plakat.

 

Das Motto der Veranstaltung lautet im Übrigen: "Bier macht uns zu Freunden." Wenn Sie im eigenen Wagen angereist sind, sollten Sie das Auto aber spätestens nach dem feucht-fröhlichen Abend stehen lassen und für den Rückweg zum Appartement lieber auf ein Taxi oder die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

 

Und falls Sie es in diesem Jahr nicht mehr zum Berliner Bierfestival schaffen, dann lassen Sie den Kopf nicht hängen. Es wurde bereits angekündigt, dass dieses auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Also sichern Sie sich doch einfach schon jetzt den kleinen ProBierkrug, bestellen Sie ein Appartement für nächstes Jahr vor und genießen Sie die Vorfreude.

 

In diesem Sinne wünsche ich ein herzliches PROST!

Karneval der Kulturen zu Pfingsten in Berlin

24.05.2010 09:00 von Tomas Kayser (0 Kommentare)

PFINGSTSONNTAG

Karneval der Kulturen Berlin
Karneval der Kulturen

Auch dieses Jahr fand der beliebte Umzug tanzender Gruppen wieder statt: Der Karneval der Kulturen lud Berliner wie Berlin-Besucher zu einem wunderbar bunten Fest ein. 4.500 Menschen in 97 Gruppen mit ca. 70 kleinen oder großen Wagen zogen mit ihrer Schau zum 15. Karneval der Kulturen an jubelnden Mengen vorbei durch die Straßenzüge Kreuzbergs.

 

Wie ein bunter Ameisenhaufen wimmelten Tänzer und Musiker, maskiert und mit atemraubenden Prachtkleidern verkleidet am späten Vormittag auf der Urbanstraße herum. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen: Die letzten Schminkstriche gezogen, die Stelzen angeschnallt, die Instrumente warm geblasen, die Trommeln leicht gewirbelt. Punkt Zwölf Uhr ist es dann wieder soweit. Der Zug setzt sich in Bewegung. Die Strecke führt von der Urbanstraße zum Herrmannplatz und zurück über die Hasenheide, Gneisenaustraße, Yorkstraße.

 

Latinorhytmen lassen so manches Herz höher schlagen. Tänzer und Tänzerinnen zeigen Ihre Schritte und kurven. Überall wird getanzt und gewippt. Pure Lebensfreude wandert in Wogen mit dem Zug durch die Straßen. Kaum hatte sich der Zuschauer am Rand auf eine Gruppe eingelassen, schon wirbelten die nächsten prachtvollen Kostüme an ihm vorbei, mit anderen Klängen und anderen Rhytmen, Weisen und Gesänge. Ein wahres Feuerwerk der Eindrücke und Gefühle prasselte auf die rund 500.000 Gäste nieder, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten.

 

Bis in den späten Abend konnte man den farbigen Strom bewundern. Der Karneval der Kulturen läutet den Berliner Sommer ein. Und der Sommer in Berlin ist wunderbar.